Jump to main content

EMI@UoC

English Medium Instruction (EMI), die Verwendung von English als Unterrichtssprache für Studiengänge außerhalb der Anglistik und Amerikanistik, erlangt im Zuge der Internationalisierung der (deutschen) Hochschulbildung immer größere Bedeutung, auch hier an der UzK. Um die Maßnahmen zur Unterstützung von Studierenden und Lehrenden in EMI-Kontexten weiter auszubauen und auch in Zukunft gewährleisten zu können, führt das Sprachlabor der Philosophischen Fakultät aktuell eine mehrphasige Studie zu diesem Thema durch. Durch Online-Umfragen, Fokus Gruppen und Interviews werden in der Studie die Wahrnehmung von, Erwartungen an und Erfahrungen mit Englischsprachigen Studiengängen der UzK unter Studierenden und Lehrenden untersucht. 

Die Studierenden stehen im Fokus der ersten Studienphase. Unter dem Titel Student Voices: EMI@UoC ist seit September 2025 eine Umfrage online, die sich spezifisch an Studierende von EMI-Studiengängen hier an der UzK richtet; wir möchten alle infragekommenden Studierenden herzliche zur Teilnahme einladen. 

Darüber hinaus besteht für EMI-Studierende die Möglichkeit, an Fokusgruppen Interviews teilzunehmen. Begleitet von einer der beiden Projektverantwortlichen tauschen Studierende unterschiedlicher EMI-Studiengänge sich in Gruppen von sechs bis acht Personen über Ihre Erfahrungen, Erwartungen und Herausforderungen aus. Zusammen mit den Ergebnissen aus der Online-Umfrage, kann so der studentische Bedarf für Maßnahmen, die (den Einstieg in) das Studieren in EMI-Kontexten erleichtern, identifiziert werden. Studierenden haben auf diesem Weg die Möglichkeit, Ihr Studienprogramm für sich und zukünftige Studierenden aktiv mitzugestalten! Die Fokusgruppen Interviews werden voraussichtlich ca. 60 Minuten dauern, werden in den SSC-Räumen des Sprachlabors stattfinden und sind für KW49 & KW50 geplant. Als Aufwandsentschädigung erhält jede:r Teilnehmer:in 20€. 

Du bist aktuell an einem EMI-Studiengang an der UzK eingeschrieben und möchtest an einem Fokusgruppen Interview teilnehmen?

Hier geht’s zur Anmeldung 

Algerisches Arabisch

Ab November 2025 bietet der deutsch-algerische Kulturverein yedd e.V. Kurse für algerisches Arabisch (Darija) an. 

Die Kurse sind für jedermann offen, seien es Studierende und Forscher mit Interessenschwerpunkt auf dem Maghreb, Reiselustige, Personen mit familiärer Bindung zu der Region sowie jegliche andere Sprachbegeisterte. Willkommen sind auch jene, die Interesse an andere maghrebinisch-arabische Dialekte (Tunesisch, Marokkanisch) haben.

Die Kurse beginnen ab Anfang November und finden online auf Zoom statt. Folgende Kurse werden angeboten:

  • Algerisches Arabisch/Darija Anfängerkurs 1, montags, 18:30 bis 20:00 (ab 3. November)
  • Algerisches Arabisch/Darija Niveau 2, mittwochs 18:30 bis 20:00 (ab 5. November)
  • Algerisches Arabisch/Darija, Konversationskurs mittleres Niveau 3, montags 18:30 bis 20:00 (ab 3. November)

Bei Nachfrage kann auch ein Konversationskurs für Fortgeschrittene angeboten werden.

Die Kurse umfassen zehn Sitzungen, Kurspreis sind 120 Euro.
Interessierte melden sich bitte unter yedd.kulturverein(at)gmail(dot)com.

Konferenzteilnahme LIEMC4

Am 19. und 20. Oktober 2024 haben Dr. Kathrin Brandt und Friederike Zahn an der internationalen Konferenz Language, Identity and Education in Multilingual Contexts (LIEMC4) an der University of Cyprus teilgenommen. In ihrem Vortrag mit dem Titel How Affective Factors Influence Metalinguistic Awareness in a Foreign Language stellten sie die Ergebnisse einer universitätsweiten Umfrage vor, die vom Sprachlabor-Team konzipiert, koordiniert und ausgewertet wurde.

Die Umfrage wurde im Sommersemester 2024 online durchgeführt und richtete sich an alle Studierenden der Universität zu Köln, die einen Auslandsaufenthalt – sei es im Rahmen eines Austauschsemesters oder eines Praktikums – innerhalb oder außerhalb Europas planten. Neben mehrschrittigen Grammatikalitätsurteilen zu englischen Strukturen, die den Grad des metalinguistischen Bewusstseins der Teilnehmenden messen sollten, wurden zahlreiche außersprachliche Faktoren erhoben. Ziel war es, das sprachliche Bewusstsein (metalinguistic awareness) mit Aspekten wie Sprachkompetenz, (weiteren) Fremdsprachenkenntnissen, individuellen Lernendenbiografien sowie Motivation und Zielsetzungen für den Auslandsaufenthalt in Beziehung zu setzen. Übereinstimmend mit relevanter Fachliteratur zeigte auch diese Studie, dass eine hohe Sprachkompetenz – in diesem Fall in Englisch –, Kenntnisse in weiteren Fremdsprachen sowie eine hohe Eigenmotivation positiv mit dem Grad des sprachlichen Bewusstseins korrelieren.